01.10.

 

Am Morgen war es wieder neblig. Wir hatten neben zwei Kirchen am (der Stadt gegenüberliegenden) Ufer der Nördlichen Dwina übernachtet.

Von dort aus haben wir über den Fluss auf die Stadt geschaut. Wir befanden uns in einem Industriegelände und es sah überall ziemlich fertig aus. Riesige Schlaglöcher auf der Straße und Müll überall. Der Blick hinüber auf die Stadt war allerdings sehr schön.

Archangelsk hat eine schöne alte Brücke. Über die sind wir in die Stadt gefahren.

Die BigBox ist dreckig.

Ein paar Eindrücke...

Parkplätze neben der Straße.

Dann sind wir in ein Shoppingcenter zum Einkaufen gegangen. Wir hatten ja schon damit gerechnet, dass es modern sein würde. Aber dass eine Stadt von der Größe Braunschweigs, weit abgelegen am weißen Meer, so ein super Einkaufszentrum haben würde, hatten wir nicht erwartet. Für die Kinder fuhr eine kleine Eisenbahn. Es gab einen Indoor Kletterpark, ein Spielcenter mit Trampolinen, ein Fitnessstudio, Kinos, usw usw.

Russisches Design für Butter Verpackungen.

Wir haben uns noch ein bisschen die Umgebung angeschaut und dann am späten Nachmittag die Stadt über die neue Brücke wieder verlassen.

Der Erzengel Michael, Namensgeber von Archangelsk.


02.10.

 

Heute schien zwischendurch sogar ab und an mal wieder die Sonne.

Wir fuhren zurück Richtung Kargopol. Dabei überquerten wir mehrere kleinere und größere Flüsse...

...sahen auch, wie immer, schöne Kirchen...

.. und auch lustige Bäume...

... und ein Biber Bauwerk...

... und Riesenbärenklau, den sieht man hier oben ab und an. Weiter südlich sieht man ihn immerzu.

Nochmals Kargopol...

... und weiter auf der Piste Richtung Medweschjegorsk.

Diese beiden waren neugierig (oder vielleicht auch hungrig).


03.10.

 

Wir begaben uns wieder auf die Piste...

Zwischendurch immer wieder spektakuläre Landschaften. Der Urwald hier ist wirklich beeindruckend schön.

Irgendwann erreichten wir dann endlich wieder die gut ausgebaute A119 Richtung Medweschjegorsk.

Wir überquerten den Ostsee-Weißmeer-Kanal.

Beim Bau des Kanals in der Stalin-Zeit sind Zehntausende oder sogar Hunderttausende russischer Zwangsarbeiter gestorben. Angeblich wurden sie einfach, wenn sie tot umfielen, liegen gelassen und in die Kanalwand eingebaut.

 

Ich habe ein Foto von einer Schleuse gemacht, die dort ist. Da kam gleich ein Wachmann aus einem Häuschen und hat es mir verboten.

Eine Kirche stand da auch.

Danach sind wir weiter nach Medweschjegorsk gefahren. Dort haben wir uns den schönen Bahnhof angeschaut. Hier fahren die Züge nach Murmansk durch.


04.10.

 

Am Morgen fing es an zu schneien.

Es schneite mal mehr, mal weniger den ganzen Tag lang. Der Schnee blieb allerdings an den meisten Stellen nicht liegen.

 

Wir fuhren in Richtung finnische Grenze. 20 km vor Kostomukscha wurden wir (Pässe) kontrolliert. Die Sheriffs fragten, ob wir nach Finnland wollen und telefonierten dann (wir vermuten, mit der Grenze, um uns anzukündigen), bevor sie uns weiter fahren ließen.

In Kostomukscha haben wir noch mal eingekauft. Die Stadt ist ca 30 km von der Grenze entfernt und sieht so ähnlich aus wie Salzgitter Fredenberg. Hier sind sogar die Parkplätze asphaltiert. Dafür gibt es keine Kirche.

 

Russisch Brot

Hier zum Abschluss noch ein kleiner Russland-Mix...