07.03. 

In der Nacht hatte es etwas geschneit. Am Morgen sind wir um den kleinen Badesee in Ingatorp spazieren gegangen. 
Sonntags zwischen 10 und 12 Uhr ist die Kirche geöffnet. Eigentlich wollte ich nur mal kurz einen Blick hinein werfen. Die Sonne schien so schön durch die Fenster und drinnen spielte ein junger Mann Klavier... wunderschön. Da wollte ich gar nicht stören. Aber dann kam eine super nette Frau und bat mich hinein. Sie fragte, wo ich herkomme usw. und erzählte mir, es wäre John, der Kantor, der dort spielen würde. Dann sagte sie John, dass ich da wäre und aus Deutschland käme usw. Da hat er ein deutsches Weihnachtslied, welches ich gar nicht kannte, für mich gesungen. Danach wollte er wissen, ob ich einen speziellen Musikwunsch hätte. Aber den hatte ich natürlich nicht. Er hat dann mehrere Lieder am Klavier gespielt und gesungen und ein Gedicht vom „stranger and pilgrim“ für mich rezitiert. Danach ist er sogar noch hoch an die Orgel gegangen und hat wunderschön georgelt. Ich war wirklich beeindruckt und berührt. Mittlerweile waren noch drei oder vier andere Leute gekommen. Aber an sich finden seltsamerweise keine Gottesdienste usw. statt, obwohl sonst alles geöffnet ist. Werner hat irgendwann später von außen auch kurz zugehört. 
Später sind wir nach Bullerbü gefahren.
Und danach an den Stora Hammarsjön, wo wir den grünen Weg gegangen sind.
I’m a stranger and a pilgrim. I’ll live here just for one evening.
Do me no hindrance, for I will follow the waves of the hasty river to it’s destination.

Kind shepherd, I ask for only this; Follow and lead me always so I can do Your will until I may rest at Abraham’s side.

For the earth doesn’t provide the calmness I seek.
No, I long for the city of God.
Nobody cries there, and suffering will meet it’s end.
Sin doesn’t live there, and death doesn’t reach.

I’m a stranger and a pilgrim. I’ll live here just for one evening.

(written by Edmund Simon Lorenz and Mary Stanley Bunce Dana Shindler)

08.03. 

Als wir von der alten „Zehnte-Teil-Scheune“ aus 1230 gelesen haben, haben wir entdeckt, dass die älteste, komplett erhaltene Holzkirche Schwedens von 1220 auch hier ganz in der Nähe, nämlich in Granhult, zu finden ist. Leider konnte man sie nur von außen und noch den Vorraum besichtigen. Geöffnet ist sie sonst wohl nur im Sommer. Wir konnten nur durch ein kleines Loch in der Tür spähen. 
Später sind wir am Emån entlang durch den schönen Eichenwald, in dem „die Kinder so schön auf den Bäumen klettern können“, bis zur Ostsee gelaufen. 
Abends haben wir uns in der Nähe des Oskarshamner Atomkraftwerkes aufgebaut und auf Erichs Geburtstag angestoßen. Die Schären-Landschaft hier ist immer wieder toll.

09.03. 

Früh morgens schien die Sonne schön in die BigBox. 
Später zog es sich allerdings zu. Wir gingen den Naturstigen am Laboratoriet des Atomkraftwerkes, den orangen Weg. 
Nachmittags sind wir noch in Stensjö By den Wasserweg gegangen. 
Zu guter letzt sind wir noch nach Adriansnäs gefahren und dort ein wenig herumgelaufen, bevor wir dann zum Götamaren gefahren sind und uns dort auf den neuen Parkplatz gestellt haben. 

10.03. 

Das Wetter ist umgeschlagen. In der Nacht hatte es angefangen zu schneien und im Laufe des Tages wurde es windiger. 

Morgens sind wir ein wenig am Steinbruch und am Götamaren spazieren gegangen. 
Später fuhren wir über Blankaholm....
.... nach Västervik. 
Am Abend sind wir nach Händelöp gefahren.